Algorithmenbasierte Immobilienbewertung (AVM – Automated Valuation Model) ist in der Schweiz angekommen. Wir erklären, wie KI-Systeme Wohnungspreise berechnen und wo ihre Grenzen liegen.
Wie funktioniert KI-Immobilienbewertung?
KI-Modelle analysieren tausende von Datenpunkten: vergleichbare Transaktionen, Mikrolage, Gebäudealter, Bodenwerte, ÖV-Anbindung, Schulqualität und aktuelle Markttrends. In der Schweiz sind die Daten durch das Grundbuch und kantonale Register gut verfügbar.
Grenzen der KI-Bewertung
KI-Bewertungen haben Schwächen bei: aussergewöhnlichen Objekten, historischen Gebäuden, Spezialliegenschaften (Bauernhöfe, Industriegebäude), und Mikrolagemerkmalen, die nicht in Datensätzen erfasst sind (Aussicht, Nachbarschaft). Hier bleibt der menschliche Schätzer unersetzlich.
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