KI einsetzen ohne das Datenschutzgesetz zu verletzen — das ist eine der wichtigsten Fragen fuer Schweizer Unternehmen 2025. Dieser Guide erklaert was erlaubt ist und was nicht.
Das neue Schweizer DSG und KI
Seit September 2023 gilt das revidierte Datenschutzgesetz (DSG). Wichtig fuer KI-Nutzung:
- Personendaten in externe KI-Tools eingeben: Zustimmung erforderlich
- Entscheidungen rein durch KI: Transparenzpflicht
- Profiling mit KI: Informationspflicht
Was du NICHT tun darfst
- Kundendaten (Namen, E-Mails, Adressen) in ChatGPT eingeben ohne Einwilligung
- Bewerberdaten in externe KI-Systeme hochladen
- Patientendaten oder medizinische Informationen in externe Tools
- Mitarbeiterdaten fuer KI-Analysen ohne Information der Mitarbeiter
Was erlaubt ist
- Allgemeine Fragen und Recherchen ohne Personenbezug
- Eigene Texte und Ideen in KI-Tools eingeben
- Anonymisierte Daten analysieren
- Unternehmenseigene KI-Modelle auf eigenen Servern
- Enterprise-Versionen mit Datenschutzvertrag (DPA)
Sichere KI-Loesungen fuer Unternehmen
Option 1: Enterprise-Vertraege
OpenAI, Anthropic und Google bieten Enterprise-Plaene mit Datenschutzvertrag. Trainingsdaten werden nicht verwendet. Ab ca. $30/User/Monat.
Option 2: Microsoft Azure OpenAI
ChatGPT auf Azure-Infrastruktur — Daten verlassen nicht das EU-Rechenzentrum. Ideal fuer groessere Unternehmen.
Option 3: Lokale KI-Modelle
Ollama mit Llama oder Mistral auf eigenem Server: Maximale Datensicherheit, keine Daten verlassen das Unternehmen. Setup ist technisch, aber fuer sensible Branchen ideal.
KI-Compliance fuer Schweizer Unternehmen: maxdigital.ch/ebooks
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